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neu. Sie sind an den Küsten von Holland, Flan-dern etc. häufig. Ich habe Gelegenheit gehabt, sicin den Steppen von Gasconien zu studiren, undich sage einige Worte von den Krsclieinungen, wel-che sie mir dort dargestellt haben.
Sie bilden daselbät zwischen der Mündung der Giion-de uncl der Adour gleichsam einen im Mittel zwanzigMetres über den benachbarten Boden erhöheten Gebirgs-Zug; seine Breite ist von zwey bis zehntausend Metresverschieden : er ist sein* warzenförmig (mamelonni) undstellt das Bild einer Menge von mit einander verbuiulc-11 en Hügel dar, deren Gipfel allein von allen Seiten ireyist und sich bisweilen bis zu fünfzig Metres Höhe er-hebt. Diese Dünen bestellen in einem weifsen, lockernund quarzigen von aller Vegetation fast gänzlich enl-blöfsten Sande: der Wind treibt ihn fort und drückt
ihn nieder; er macht, dafs seine Kötner auf den Abtalldev Hügel, wie auf einer geneigten fläche steigen, baldrollend, bald in kleinen Sprüngen;* auf dem höchstenPuncte der I'lache, das heilst, auf dem Gipfel der Düneangekommen, stürzen sie sich, immer von derselbenKraft augetrieben, auf die entgegengesetzte Seite, undvon der Wirkung der Schwere fallend, nahmen sicdorr ihre natürliche Böschung au. Da die Westwindegewöhnlich in diesen Gegenden herrschen, so wird dieall gemeine Bewegung dev Dünen von Ost geschehen 5 undwirklich rücken sie beständig vorwärts in die .Länder,indem sie mit ihren Sandmasscn die Wälder und Dör-fer bedecken; sic haben zum Theil die kleine Stadt Mi-mizan bedeckt. Man hat bemerkt, dafs durch einensechs Tage lang ziemlich regelmäfsig unterhaltenen West-wind, eine der Dünen mn drey Fufs vorwärts gerücktwar. Der Ilr. Ingenieur BremonUer, welcher sich ganzbesonders mit diesen Dünen und ihrer Feststellung be-schäftigt hat, schätzt ihr allgemeines Verrücken im Mit-tel jährlich auf zwanzig Metres, und bemerkt, dafs inzwanzig Jahrhundejten , die Stadt Bordeaux wohl unterder Masse jener Dünen begraben seyn könnte.