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2 (1822)
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bestreiten zu wollen; allein sie wird von der angeführ-ten Thatsaclie nicht abgeleitet werden können: oft stelltshh in der Natur, zum Beyspiol bey der Ev/.iugnngder Gewacliserde, bey der Bildung der Anschwemmun-gen der Torfmoore, nach Verlauf einer gewissen Zeit,eine Art. von Gleichgewicht zwischen den Ursachen,welche hervovzubriugen und denen, welche zu zerstö-ren trachten, her; so dafs über diese*» Ziel hinaus, ob-sclion die erstem immer zu wirken foi'Lfahren, keineneuen Formationen mehr entstellen.

Ich betrachte mit dm meisten Naturalisten die grofsenSand-Ebenen, wie die grofse W üste der Baruarev , dieHeiden Westplialens und Nietltrsachsens als Sandgcbil-de, die unmittelbaren Producte der Zerstörung derQuarzgestcine, welche von den Flüssen in die dieseEbenen ehedem bedeckenden Meere geführt worden.V\ ir haben gesehen, dafs einige Mineralogen jene soveibreiteten Sandma sen als das Product der Zerstörungder Sandst ein - Gebirge, welche ehedem denselben B -den (^. 276) cinnahmen, ansahen ; und dafs endlich De-ine in ihnen nichts als einen chemischen Niederschlag,den letzten sähe, welcher in den Meeren, vor ihremAbzüge von den Conliucntcn, geschehen War: Diese Bil-dungs-Weise würde, diesem Gelehrten nach, die Bil-dung des Sandes im Allgemeinen seyn ; so wie uns die-jenige von einigen in das Gebirge bey Paris eingescho-benen Schichten zu seyn scheint, und wie dem Ifrn.Omalius die der Sandmassen bey Sologue, GuLinai? etc.zu seyn geschienen hat.

Von den Dünen.

Wenn das Ufer des Occans sandig, der Sandsehr locker, der Strand niedrig, und der Wind,die Wirkung der Wellen unterstützend, den Sandhöher treiht, als die G-ewasser reichen können, soLildet sich am Uler des Meeres gleichsam ein Kranzron Snndhiigehi, weiche immer Weiler in die' Län-der hincingehen. (wenn die allgemeine Iiiciitung derWinde vom Meere herkommt) dies sind die Dii-