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2 (1822)
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diese Gebirge im Vergleich mit dem Sand und Thonwenig verbreitet und von einer gänzlich verschie-denen Formations - Beschaffenheit sind, so werdenwir sic unter die zufällig in den aufgeschwemmtenGebirgen begriffenen Massen oder Lager classifi-eiren.

S.mdland-.

§. 536. Die Sandgebirge bestehen in ziemlichoft mit Kies, Gerolle, untermengten Sande, undenthalten bisweileu einige Erdschichten.

Der Sand ist , wie man weils, blofs eine Ver-einigung von Mineralien in sein- kleinen Körnern,die von der Zerstörung aller Gesteine und haupt-sächlich von Quarzgesteinen herrührt.

Er macht bisweilen Gebirge von einer uncr-mefslichen Verbreitung aus; die grofse Wüste derBarbarcy, ein Thcil der Wüsten Arabiens sind da-von zusammengesetzt: fast überall ist dort der Sandcntblöfst, und von äufserster Feinheit. Diese Fein-heit und die Beweglichkeit, welche die Folge davonist, machen ihn zum Spiehvcrk der Winde, dieihn zu Hügeln erheben, deren Ganzes das Bild derMeeres-Wellen darstellt, ihn von einem Ort zuniandern führen, und damit weite Gegenden bedek-ken. Nieder - Deutschland, von Holland bis nachPohlen, stellt auch eine weite, hauptsächlich mitHeidekräutern bedeckte, Ebene dar.

Als Deine in jenen Gegenden bemerkte, dafs dieDicke der Damm-Erde kaum mehr als einen Fui's über-steigt , und ihr Zuwachs auf ein oder zvvey Linien indreyfsig Jahren geschützt werden kann, so schliefst exdavon auf das geringe Alter unsrer Cominente; dies isteiner der Zeitmesser, welche ihm die Wahrheit dieserBehauptung beweisen. Ich bin gewifs entfernt, sie