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2 (1822)
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Ob es schon sehr bestimmt ist, dafs jene Ver-wandlung im Allgemeinen ein Product des nassenWeges ist, so könnte es doch möglich seyn, dafssie in einigen, zwar sehr seltnen. Fällen, eine Wir-kung des trocknen Weges wäre: die so eben ange-führten Versuche von Hall zeigen diese Möglichkeit.

Eisen-Erz.

§. 55 1 . 'Wir haben das Eisen-Erz sich häufigin den Braunkohlen vorfinden gesehen: es findetsich auch in den andern tertiairen Gebirgen undhauptsächlich in ihren Sand- und Thonlagern.

Die Sandmassen der Landes verschallen unsdavon ein merkwürdiges Beyspiel. Sie sind oft miteinem eisenhaltigen Safte geschwängert, und stellensich in diesem Zustande, in Gestalt von Steinenoder knolligen, mit Sand und hydratirlcn Eisenvermengten Massen dar; allein bisweilen herrschtauch diese Substanz ansehnlich vor, oder auch fin-det sie sich allein und bildet sodann wahres Erz.Gewöhnlich ist sie in Körnern, wie grober Schrotin den Sand eingestreut. Der ganze westliche Theilder Landes enthält eine beträchtliche Menge der-gleichen: oft sind die Körner in kleine Räume undin hinlänglich grofser Anzahl versammelt, um derGegenstand einiger Bebauungen zu seyn. Bisweilengruppiren sie sich und bilden mehr oder wenigerbeträchtliche Nieren. Sonst hat man endlich mit-ten in dem Sande wahre Lager oder Schichten ei-nes reinen hydratirten Eisens von ein oder zweyFufs Dicke untl einer Verbreitung von tausend undmehr Quadrat - Melres. Ich habe dergleichen beydem Flecken Mimisan gesehen: sie sind »ehedem alsQuadersteinbrüche benutzt worden: die Kirche istdavon gebattet; ein alter Theil dieses Gebäudes,