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Sand und Letten - Schichten, oder in grofsen Tie-fen in den Gewässern begraben sind, keine Zer-setzung erleiden konnten, die derjenigen an Hölzernähnlich ist, welche in freyer Luft an der Oberflä-che der Erde modern; ihre Grundstoffe haben sichwenigstens nicht so leicht und schnell zerstreuen,und in Gas bilden können. Sie werden auf ein-ander gewirkt, und von dieser Gegenwirkung, de-ren Gang uns übrigens ganz unbekannt ist, wirddie 'Verwandlung entstanden seyn: die Oele, dieHarze etc. werden durch die Wirkung einiger Mo-dificalion, Bitumen erzeugt haben; öfterer nochwerden sie, indem sie von ihrem Was .erstell’ vtr-loren, ihren KohJenslolf haben niedcrschjagen las-sen; derselbe Stoif wird sich aus dem Holz-Kör-per und seinen übrigen Verbindungen in dem Ge-wächs, entbunden haben, er wird entbleist geblie-ben seyn und den herrschenden Tlieil bilden: bis-weilen sogar wird er der einzige der Stoffe des or-ganischen Körpers geblieben seyn; denn mehrereBraunkohlen, so wie mehrere Steinkohlen, enthaltenkein Bitumen.
Klaproth bat dergleichen in einer als Alaun-Erz gebrauchten Braunkohle, von Freienfelde ver-geblich gesucht *), Die Verwandlung der Hölzerwürde also mehr eine Carbonisalion als eine Bitum-nisation seyn, und der Ausdruck carbonisirtes Holzwürde schicklicher als der, bitumnisirtes Holz, seyn,welcher Ausdruck in der Mineralogie, bis zu derZeit, gebraucht worden ist, wo llr. Brogniart in sel-biger sehr schicklich den Namen ligniie (Braun-kohle) eingeführt hat.
O Klaproth’s Beytrage, etc, tom, IV.