Die tertiairen Gebirge enthalten ancli kleine-Holzmassen und Stämme im Thune isolirt und inJayet verwandelt: dies ist auch die gewöhnlichste
Lagerung dieser Substanz, wie wir schon bemerkthaben. In dem Departement der Au de, wo sie seiteiniger Zeit der Gegenstand einer ziemlich wich-tigen Bebauung gewesen ist, befindet sie sich in ei-nem eisenhaltigen Thonc, in isolirten Massen, undeinem Gewicht, welches selten 5o Pfund erreich-te 1 ). Zu Salzfeld in Franken lmt man in einerTiefe von 56 Metres, einen ganzen und abgeplat-teten Baum ausgegraben; ein Theil war in Jayet(Pechkohle), ein anderer in Braunkohle mit Ge-wächs - Textur, ein anderer in erdige Braunkohle,verwandelt, ein anderer endlich war mit Kieselerdedurchzogen: beynalie so, als wenn die Natur hättein einem einzigen Beyspiel alle Verwandlungenzeigen wollen, welche sie die Hölzer erleiden hifst,indem sie solche in den fossilen Zustand überführt.
Substanzen, welche in den Braunkohlen enthalten sind.
§. 029 . Die Braunkohlen - Lager enthalten imAllgemeinen wenig fremdartige Substanzen.
Man findet darin in Gestalt von eingeschobe-nen Lagern kaum mehr als einige dünne, oft mitBitumen oder vielmehr mit Braunkohlenstoff durch-drungene Thonschichten oder Adern.
Was die eigentlichen Mineralien hetrifft, so ha-ben wir anzuführen :
x) den Schwefelkies; ziemlich selten in Kör-nei’n und eingestreulen Rrystalleu , allein häufig inunerkennbaren Theilchen; die Braunkohlen-Masse
1) Journal des Mincs No. 4.