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2 (1822)
Seite
423
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bey (1 cm andern 11 Fufis; dieser letztere scheinteine Eiche zu scyn: er ist wenig verändert und we-nig Litumnisirl: Der Thon, welcher die Braunkoh-len - Schichten absoudert, ist oft gleichsam mit ih-rer Substanz durchdrungen, und enthält sogar Sliik-hen von bitumnisirten Holze: er enthält auch vielKi ese: so, dafs wenn gewisse an llolzslofl reicheTheile mit der Luft in Berührung gesetzt werden, siesieh erhitzen, Feuer fangen und Schwefel und Alaunerzeugt wird. Diese Formation enthält viel liydra-tirles Eisen, thcils in Kornern, theils in Geoden;an einigen Orten hat er das Holz dergestalt ge-schwängert, dafs er daraus ein wahres Erz gemachtbat. Man hat aus diesen Gruben auch einige fos-sile Knochen, wilde Schweinszähne, Hirschgewei-he etc. gezogen ').

Sachsen enthält auch mehrere hager von Braun-kohle und diese Substanz ist darin immer in mitdem Tlione wechselnden Schichten. Ich bcschrän-ke mich, das Lager, welches bey Artern ist, an-zuführen, und in welchem man den Honigstein(MFllile) gefunden hat: das Lager hat ohngefähr

eine halbe Meile im Umfange und eine Dicke vonfünf bis 12 Mctres; es ruhet auf weifsem Sandeund ist mit Thon bedeckt: sein oberer Tlieil ist

eine erdige Braunkohle, und sein unterer Theil be-steht in einer dichten Braunkohle, in welcher mandurch einander platt gedrückte Bäume findet 2 ).

Ich habe in Böhmen in der Umgegend vonTöplitz ein Lager oder grofsen Stock hinlänglich

3) Noeggeratli, Journal des Mines, tom XXX,

s) I,eonliai'd. Taschenbuch für die gesaminto Mineralogie71- Jahrgang,