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bewiesen, dafs in einem sehr kleinen Zeit rau-me viele Flufs- Mollusken, (Schleim iliiere) ge-wohnt werden können, im Wassor zu le-ben, welches man stufenweise bis zur Sal-zigkeit der Meere salzet; und sogar, da Tsviele See-Mollusken durch ebenfalls Stu-fenweise und fortschreitende Verminde-rungen der Salzigkeit gewohnt werdenkönnen, im Siifswasser zu leben z ); und wirk-lich hat man in wenig salzigen Meeren so wie d i Bal-tische ist, Mollusken dieser her den Classen durcheinan-der lebend gefunden 2 ). Die ITeiien Beudant und Marcelde Serres haben auch Muscheln gewissermnafsen Zwi-schen - Gattungen , so wie die Paludiniten gesehen,welche gewöhnlich in den Brackwassern leben, undsich bald mit See - Muscheln, bald mit Süfswasseirnu-Scheln vorlinden. Diese neuen in die Auilöfsung dergeologischen Fragen eingeführten Data, müssen noth-wendig Veränderungen oder Modilicalionen in den Fol-gerungen herbeyführen , und daraus , dafs eine Mineral-Schicht einige Fliifsniuscheln enthielte, selbst dann,wenn sie dahin nicht durch die Wirkung einer zufälli-gen Ilerheyfnhrmtg gekommen waren, könnte man jetztnicht schlief-en, dafs diese Schicht in dem Siifswassergebildet worden sey , besonders wenn sie zwischen zvveySchiohtcn begriffen ist, bey denen andere Umstände an-zeigen, dafs sie im SchooLe der Meere gebildet worden.Uebrigens beziehet sieb das, was wir fo eben gesagt ha-ben, auf einige besondere Fälle: und so wie im Allge-meinen die Austern nur im Meere und die Limniten inden siifsen Wassern leben, so können wir schliel'sen, dafsein Mineral - Lager von grofser Verbreitung, welches.keine Austern enthält, in den Meeren gebildet wordenist; ganz so wie ein Gebirge, in welchen man blos Lim-niten und ähnliche Muscheln findet, in einem süfsen Was-ser abgelagert worden ist,
j) Journal de Physique, tom. hXX.VIIf.») Idem tom. LXXXVJ.’T.