Druckschrift 
2 (1822)
Seite
399
Einzelbild herunterladen
 

°99

gnug gen Süd, wie man solches an Fig. 5 der II. Ku-pfertafei sichet *).

Wir sehen mit einiger Verwunderung diese zoologi-sche Eintheilungen nicht mehr mit den mineralogischenEintheilungen in Harmonie seyn. Der grobe und derKiesel - Kalkstein bilden eine beynahe zusammenhängen-de Masse und wir sehen sie durch die Linie getheilt,welche die beyden zoologischen Stufen absondert: dieje-nigen, welche die zweyteund dritte scheidet, durchschnei-det ebenfalls das Mergel Lager. Der Unterschied zwi-schen den Fossilen, welcher uns oft den Unterschiedzwischen den Mineral - Formationen anzeigt, wird hiernicht mehr im Vcrhältnirs mit den geoguoslischen Un-terschieden seyn; die obern Mergel bilden mit den un.tern Mergeln nur ein einziges Ganze; der Unterschiedzwischen ihrer Beschaffenheit und der F.pocbe ihrer Ab-lagerung ist unmerklich , und der Unterschied zwischenihren Fossilen ist anfserordentlich; einige sind See- dieandern Flufsthiere; diese beyden Classeu finden sichübrigens in dieselben Schichten, zum üeyspiel, in denSandstein von iierrelaio vermengt.

Die Gebirge von Avignon, Mainz etc. haben neueBeyspiele einer solchen Mengung dargeboten. Fernerhat Ilr, Bcudaut durch eine Heilte schöner Erfahrungen

I) D er Tlieil dieser Fi^ur über dev Linie a b ist vomHin. Omnlius geliefert worden; das, Mas darunter ist,ist itleaiisch; es giebt eine Idee von dem, was die mine-ralische Beschaffenheit Frankreichs nach dem bis jetztgemachten Beobachtungen seyn kann, JMnn hat dasSteinkolilengebirg« /wischen den Thoiiscliiefer (ardoise)und den horizontalen Kalkstein in dem nördlichen Thei-le gesetzt, er findet sich da wirklich in dem gröfstenTheile Flanderns. Wir bemerken, dafs da der Maafs-stab der Höhen »nicht dev der Langen ist, die Figur,die Neigungen nicht so, wie sie whklieh sind, darsteilen

*ann.