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2 (1822)
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sie auf ihren rechten Ort zu bringen, die r J hieve, zudenen sie gehörten, wieder aufzustellen und gleichsamzu erwecken, denn er hat uns mit ihrer Gestalt, ihrerGröfse und sogar ihrer körperlichen Beschaffenheit be-kannt gemacht. Wir wollen jetzt die hauptsächlich-sten Resultate dieser Arbeit, einer der schönsten undwichtigsten, die in der vergleichenden Anatomie ge-macht worden> prüfen.

Die gröfsten und merkwürdigsten Thierknochen ge-hören vierfüfsigen Thieren einer andern Welt an, undsind sogar im Geschlecht von denen, die wir jetzt ken-nen, ganz verschieden: es sind Krauter fressende T-liierevon zwey neuen Geschlechtern, von der Ciasse derPachydermen (dickhäutigen Thiere). Hr. Cuvier hat sieAnoplotherium , (ein Thier ohne Vertheidigungswcik-zeuge) und Palaeotherium (altes Thier) genannt. Daserste der hc-yden, weiches die Mitte zwischen dem Khi-noccros und dem Pferde und dem Nilpferde (Ilippopo-ianie) auf der einen Seite und dem Schwein und Ka-meel auf der andern Sehe halt, begreift fünf Gattun-gen: die erste stellt ein Thier von der Gröfse eines klei-nen Pferdes dar, was aber sehr plumpe lormen, dickeund kurze Reine hat und mit einem starken und langenSchweife versehen ist, cs nmf&ie in der Gröfse vielAehnlichkeit mit der Fischotter haben; so wie dieseging cs sehr wahrscheinlich, hauptsächlich in sumpfigenGebenden, auf und in die Gewässer; so wie die Was-serratte, suchte cs die saftigen. Wurzeln und Stengelder daselbst wachsenden Pllanzen: die zvveyte Gattung

ist der vorhergehenden, allein in der Lcibesgröfse demSchweine ähnlich; das Thier der dritten Gattung, sehrverschieden von den beyden erstem, hatte die Gestalt,,Leichtigkeit und Schönheit der Gazelle (africanischcnZiege) oder Ziege, es lief um die Teiche und Sümpfeherum, worin das erstere schwamm; es mufste da diearomatischen Kräuter der trocknen Landereyen abweiden,oder die Schöfslinge der Sträuche? abfressen; so wiealle behende Krauter fressende Thiere, fährt Ifr. Cuvierfort, war es wahrscheinlich ein furchtsames Thier, undgröfse sehr bewegliche Ohren, so wie die der Hirsche,

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