hauptsächlichste ist, die die grofsen Gyps - Baue ver-sorgt, hat eine vierfache Dicke. Die Mergel - Schich-ten sind darin selten und diinn: die Gyps-Masse
hat dort bisweilen fünfzehn bis zwanzig Mclres Mäch-tigkeit : sie ist natürlich in grofse ungestaltete Pris-men, wie gewisse Basalte, getheilt, weshalb die Ar-beiter ihr den Kamen hoher Pfeiler '.Lauts pi-liers) gegeben haben: sie ist rein und bestellet in
einem körnigen Gypse: der niedere Tlieil enthält
ziemlich oft Kiesel, und der hohe, mergelig wer-dende und weniger gm beschaffene Tlieil. wird Hun-de (chiens) genannt; diese Masse ist besonders merk-würdig durch die Menge von Thierknochen undbesonders unbekannten vierfüfsigen Thieren, dieman darin täglich siebet, und wovon wfir unlängstgesprochen haben: man findet darin auch, allein insehr geringer Menge, einige Süfswasser - Muscheln.
Das Gypslager in der Nähe der Aullagerung istmit dem Kalkstein vermengt, auf w'clehem es ruhet;also giebt es keine scharf abgeschnittene Gränzc.
Obsehou der Pariser Gyps im Allgemeinen grob-körnig, von einem schmutzig gelblichen Grau ist, soist er docli durch seine Güte beym Bauen berühmt:eine Eigenschali’t, die inan einer gewissen Menge vonkohlensauren Kalke zuschreibt, den er gewöhnlichenthält und welcher ihm an der Beschaffenheit derMauerkalke (der Mörtel) Anlheil nehmen läfst.
Knochen nach Hm. Cuvier.
Die in diesem Lager eingeschlossenen Thiei knochensind in selbigem bald im Gypse, sie haben darin Festig-keit behalten, und sind blos mit einer Sehr dünnenKalk - Mergelschicht umgeben; bald in dem Mergel,welcher die Gyps-Schichten absondert und dann sindsie sehr zerretblich, llr, Cuvier, welcher eine grolsCAnzahl dieser Knochen gesammelt hat, ist dahin gelangt,
It. Tlieil, B b