Druckschrift 
2 (1822)
Seite
384
Einzelbild herunterladen
 

58-i

würde ohngcfähr fünf und zwanzig Meilen und sei-ne gröbste Breite, so wie seine gröbste Dicke, welcheParis gegenüber sind, würden und zwar die ersteohngcfähr acht Meilen und die zweyte gegen sech.s-zig Metres seyn. Man steile sieh mm dieses Lagerdergestalt zerrissen und weggeführt vor, dals davonnichts weiter als zerstreute Trümmer übrig sind,und inan wird einen Begriff von den vierzig oderfünfzig isoiirten Massen haben, welche die jetztvorhandene Gyps - Parthie ausmnelieh. Sic sind imAllgemeinen in der Bichtung von Ost nach \\ estder Länge nach ausgedehnt; fünf oder sechs kön-nen eine bis drey und sogar vier Omidralmeilehhaben, die andern sind blos isolirte Hügelchenoder Anhöhen.

Die Gyps-Formation beslehet-in einem Wech-sel von Gyps - und Mergel-Schichten, merkwürdigdurch die beständige Aullagerungsfolge, welche die-se Schichten in der ganzen "Verbreitung des Lagers,wenn sie sich Ley.sauwncn befinden, behalten j dennsonst werden sie nach und nach kleiner und ver-schwinden endlich ganz, die einen eher, die andernspäter, gegen die Tilden des Beckens.

In seiner gröbsten Dicke, zum Bevspiel amMontmartre dicht au Paris, theilt man den Gypsin drey Lager oder Massen. Das unterste beste-het aus wenig dicken Schichten von oft blättrigenGyps, festen kulksleiu-Mergeln, und sehr blättri-gen Thon - Mergeln (in welchen inan die Kiesel,Menililen genannt) findet: das untere enthält

Scemuscheln. In der zweylen .Masse nimmt derGyps zu und die Mergel nehmen ah: man findet

keine Muscheln, aber einige fossile Fische; dieseMasse hat, so wie die vorhergehende, ohngefälir zehnMetres Dicke. Die darüber befindliche, welche di«