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2 (1822)
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äen Muscheln zusammengesetzt. Sie wird zum Düngerbebauet: man breitet sie auf Samlstellen aus, welche

ohne diese Hülfe durchaus unfruchtbar seyn würden.Man giebt in dem Lande denen Haufen von Muschelnden Namen F alun und den Brüchen, in welchen mansie bricht, den Namen Faluniercs ')

Kiesel - Kalkstein.

§. 5 tfi. Lieber dem grobkörnigen Kalksteinebefindet sich ein Kiesel - Kalkstein, den man als sei-ne Fortsetzung ansehen würde, wenn er nicht durchdie Beschaffenheit der Muscheln, die er enthalt, ver-schieden wäre: sie sind von Süfswasser. Dieses La-ger besieht aus unterschiedenen Schichten von baldmildem und weisem bald grauem und dichtem undsehr feinkörnigen, mit Kieselerde, welche in allenRichtungen und auf allen Punclen infiltrirt ist.durchdrungenen Kalksteine. Bisweilen hat es dieSeitenwände der Höhlen mit warzenförmigen Kal-zedon-Rinden und kleinen Quarz-Krystallen be-kleidet; sonst hat es daselbst Mühlsteine oder Mas-sen von angefressenen Quarze gebildet, den manals die Gerippe eines Kiesel-Kalksteins ansehenkann, dem der Kalktheil entzogen worden.

Gyps.

§. 517. Auf diesen Schichten befindet sich dieGyps-Formation. Wir können sie uns als ein La-ger vorstellen, welches sich von Ost nach Westvon Ferte-sous-louarre bis nach Nantes längs desLaufs der Marne und Seine erstreckt; seine Länge

1) lleaunmr hat diese r a 111 n $ beschrieben» und ihren Ge-brauch in den Memoire* d* i'Acadcmio 173«» Ausführlicherzählt.