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2 (1822)
Seite
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zwischen Jen Baustein-Schichten düiine Schichtenoder Tafeln von Feuerstein, der sich dem Hornsteinnähert: zu NeuilJy findet man darin Quarz-Kry-stalle etc. *

An einigen Orten bilden sie sehr beträchtlicheMassen; dies sind Hornsteine oder ganze mit See-muscheln angefülite und so mächtige Sandsiein-Bänke, dai's sie die Kalkstein - Formation ganz zuvertreten scheinen, sagt Hr. Brogniart. In einemdieser Sandsteine bey Pierrelaie hat Hr, BendantSüfsAvasser - Muscheln (Lymniten und Cycloslomi-ten) mit einer grofsen Menge See - Muscheln, sowie Ceriten, Ampullarien, Austern etc. gefunden.

In dem Lager von grobkörnigem Kalkstein ist es, wosich acht Meilen von Paris bey Grignon die bewun-dernswürdige Menge von Muscheln findet, welche denNamen dieses Dorfes in der Naturgeschichte so bertilimtgemacht hat j diese völligen Seemuscheln sind durch-einander und gleichsam llaufeu - oder Adernweise ineinem sandigen und zerreiblichen Kalkstein: sie sind

ganz und gut erhalten. Hr. von France hat darin olin-gefälir sechshundert verschiedene dergleichen Gattungengefunden, welche meistens von Hru. Lamark beschriebenworden sind,

Hr, Omalius hat ein ähnliches Lager am entgegenge-setzten Ende des Gebirges von Paris bey Rheims bemerkt;die Muscheln sind dort eben so zahlreich und von der-selben Gattung als zu Grignon; allein sie sind nochbesser erhalten, harter, und haben ihr Perlmutter-An-sehen behalten; sie ruhen in einein milden und zer-reiblichen Kalksteine.

Man findet auch bis nach Touraine dieselben Lagervon Seemuscheln, Es giebt eins dergleichen seit langerZeit von den Naturforschern gekanntes, bey Set. Maure:es ist eine Schicht von ohngefähr neun Quadrat - MeilenOberfläche und mehr als zwanzig Fufs Dicke, fast ganz«us zerbrochenen und eine Masse ohne Festigkeit bilden-