Wir hatten (§. 143) für ihren Haupt - Character den-jenigen aasgegeben, dafs sie ein Gemenge von Stein-end lockern Lagern , oder vielmehr lockere Gebirge,La^er von Geschieben, Sand und Mergel mit einigenKalkstein - Lagern untermengt wären; allein da diese»Kennzeichen sich auch in den Flötz - Gebirgen einer ziem-lich alten Epoche, so wie vielleicht der red marl derEngländer und der Nagclflnh der Schweizer lindenkann, so könnte er auch nicht allgemein geltend ge-macht und als unterscheidendes Kennzeichen angenom-men werden. Obschon wir sie vielleicht in geologi-scher Beziehung dadurch wesentlich nicht unterschiedenhatten, wenn wir sagten, dafs sie die ersten Feeste vonirdischen vierfufsigen Thieren enthielten , so ist dochdas aus der Nachkommenschaft der Kreide - Formationgezogene, von den Herren Brognisrt und von Bonnardangenommene Kennzeichen, einfacher und genauer.
Man würde natürlicher Weise mit Ilru. Brogniartdie dritten Flötz - Gebirge in zwey Classen llieilen: dieeine würde dieFormatlonen, in welchen sich Spuren vonSeethieren befinden, und die andere diejenigen begrei-fen, welche blos Reste von Wesen enthalten, die aufder Erde oder in den stifsen Wassern lebten, ohne be-ständige Vermengung mit Seekörpern; allein diese Un-terscheidung ist seit zu kurzer Zeit eingeführt, und ru-het auch meistens auf nicht hinlär.glicji festgesetztenGrundlagen, um schon davon Gebrauch machen zukönnen.
Die tertiairen, vielleicht einzig und allein vonStoffen, die mittel- oder unmittelbar von der Zer-störung der früher bestandenen Gesteine herrühren,gebildeten Gebirge, bestehen hauptsächlich ans La-gern von Mergel, Thun und Sand, ‘die mit einigenKalk- und Sandstein - Schichten vermengt sind;sie zeigen kaum einige Adern von Kohlen - undGypsstoff. Man findet darin keine andern metalli-schen Substanzen, als Kiese und Iiotheisenslein (ferhydrade) grofse Lager oder Stöcke von Braunkohle