Sandstein l ). Dieses Lager enthält sogar in den.Salzmasscn Seemuseliein ; man findet in selbigemAmmoniten, Madreporen: Ilr. Bendanthat zwey-
sehaalige dergleichen ans selbigen gezogen, die ilimzu den T clliniten-Geschleckte zu gehören schie-nen, so nie yielc kleine einscbaalige M.i'evo.scopmu-sclieln. Die fossilen Hölzer sind darin auch sehrhäufig: man findet in dem Salze selbst Stämme,Zweige, Früchte, weiche mehr oder weniger hiiu-minisirt und zuweilen in den Zustand von Pechkohle(jayct) übergegangeu sind. Ur. Bendant glaubt, dafsdie Salz - Formation mit einem Sandstein bedecktist, weicher die nächsten Gebirge bildet, und dener zu dem Thon - Sandstein rechnet. Die Ln-icrsuchung der <Jrte des Vorkommens und der Fos-silen führt ihn übrigens auf den Scldnfs, dafs siejünger als der Alpenkalkslein ist, und sie nicht alsdemselben untergeordnet angesehen werden kann 2 ).
Die Alpen in Tyrol, Salzburg und Ocstrcichstellen uns, obselion in einem sein- verschiedenen.jNiveau 3 ), ein Leynuhe ähnliches Saiz-Gyps- undThonlager von grofsem Rciehlhum dar; es ist das,welches die berühmten Salzwerke von Ber. htolsga-den, llalleiu, Beichenhali, Hallstadt, JialJ, Gis-se e etc. \ersorgt. Die \ ergleiebung der Massen,welche jene Lager ausmachcn, verleitet llrn. Bcn-
t) Journal des Mincs, tom. XX3JI. p, 2ßo et 2ßi.a) Bulletin de la sociefe philomatique. Mai l’iig.
g) Das Salz in Pohlen ist am Pulse der Gebirge, am An-laute unermefslichar Ebenen, welche sich bis ans balti-sehe Meer erstrecken, in einer Höhe von ohngefähr gooMeti es über dem Niveau des Meeres, während das inden Alpen sich bis zu rßoo Metves erhebt.