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Giofse Salzuiasseu.
• §.’5n. Wir gehen zum Steinsalz über, undmachen einige der grofsen Salzmassen bekannt, de-ren Beschaffenheit und Lagerung der Gegenstandder Untersuchung der Geognosten gewesen ist.
Das gröfste Salzlager, welches wir kennen, istdasjenige, welches sich am Fufse der Karpathen-Gebirge (Monts-Crapacs) befindet, und welches, inGestalt eines grofsen Zuges, Pohlen und Sieben-bürgen durchzieht; es nimmt in letzterm Lande,nach Fichtel, einen Baum von ohngefähr zweihun-dert Meilen Lange be^ vierzig Meilen Breite ein;seine Dicke ist bisweilen mehr als zweyhundert Me-tres. An seinem wesj lieben Ende bauet man die be-rühmten Gruben VonWieliczkaund Bochniabei Cracau,Es bestehet in Thon uud Gyps, welche Mas-sen oder platte Stöcke Salz enthalten. Zu Wie-liczka liegen drey dergleichen über einander: sie
sind mit Tbomnassen und Adern durchsetzt: diebeyden erstem haben sechszig Metres, und der drit-te neunzig Metres Dicke.
Man hat auf letzterer, in der Richtung des Strei-chens der Lager, Stölln ■ getrieben, welche gegendreytausend Metres und fünfzehnhundert Metresin einer senkrechten Richtung haben; man hat daeine Tiefe von dreyhundert und Zwölf Metres Er-reich t. Dasselbe Stockwerk stellt zweyhundert unddreyfsig Fingen oder Weitungen, welche bebautwerden, dar; eine derselben, sagt man, hat sechs-zig Metres Breite, und mehr als hundert MetresHöhe. Je tiefer man kommt, desto reiner ist dasSalz, cs ist weniger mit Thon - und Gyps-Adern,und Nieren vermengt. Ueber diesen drey Stöcken,oder vielmehr über diesen drey Stockwerken, hatman einen mit Thon und Eisenoxyd vermengten
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