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freu; sic waren in selbigem dergestalt verbünde!!,(Ltl's man sie erst heraus nehmen konnte, als manden Ölein zerschlug.
Grotten,
§. 5o3, Die Gyps- Gebirge enthalten bisweilenGrotten, worin man beyuahe dieselben Formen undUmstände wieder findet, als wir izi denen der Kalk-gebirge bemerkt haben. Thüringen zeigt derenmehrere: zu Wimmclburg bey Eisleben gieht es
eine auf einer Lange von 800 Metres gesehene Lei-he, aber welche sich wahrscheinlich bis zu zweyMeilen entfernten Seen erstreckt: sie ist von einer
Reihe Kammern von 5o bis 60 Metres Länge, 5ooder 4o Metres Breite, 10 und 12 Metres Höhegebildet, die durch lange Durchzüge von 4 oder 5Metres Breite und Holte verbunden sind: sie dientden Gewässern einiger Baue zum Stölln.
Diese Höbleu haben sein 1 wahrscheinlich ihr Da-seyn von der Aullösung der salzhaltigen Massen, wel-che ursprünglich diese Leeren ausfüllten, und vonden Gewässern aufgelüist und lortgeluhrt seyu wer-den; neue Gewässer, nachher auf die Gyps-Wäudeder Höhlen wirkend, werden die Leeren erweitert,haben. Bios die Ansicht der Wände reicht hin, da-von zu überzeugen; ich habe sie mit ungeheurenRunzeln bedeckt gesehen, heynahe wie es die Ober-fläche eines Körpers seyn würde, den man eine Zeit-lang in ein AuilösungsmiUel gehalten hätte, das des-sen Theile auf eine ungleiche Art augrilf. Einschwärzlicher Schlamm, von einigen Metres Dicke,den mau so oft auf dem Boden der Höhlen sieht,besteht wahrscheinlich aus unauflöslichen Thetlen.
Die grofsen Leeren, welche sich in den Gyps-Gebirgen gebildet haben und bilden, geben zu hau-