dichten nahe: bisweilen ist er mit bläulichen An-hydrit begleitet, weicher, indem er Kieselerde auf-nimmt, eine ziemlich beträchtliche Härte erlangt:er ist gewöhnlich mit Kalkst off vermengt. Er fin-det sich in Lagern oder platten Stöcken vor, dieauf den untern Schichten der Kalkformation, so wieder Mergelschiefer nud dichte Kalkstein (Zechstein)liegen. och öfterer wechseln diese Lager oderStöcke mit den obern Schichten, und besonders mitdem Stinkstein ah; an den Puncten, wo diese Sub-stanzen einander berühren, sind sie vermengt. DesUnterschiedes in der Beschaffenheit ohngeachlet,haben sie eine grofse geologische Affinität, und er-setzen einander oft.
Diese Lager oder Stöcke sind von einer be-trächtlichen Dicke; seiten haben sie weniger alszwanzig Melres Mächtigkeit, ziemlich oft haben siesechzig Metres , und zu Ilmenau in dem Thürin-gerwalde hat man dergleichen gesehen, welchebis zu zweybundert Metres hallen. Sie sind in ver-schiedenen ilichlungen mit Klüfte:» durchschnitten,allein nicht geschichtet.
Diese Gypse, so wie alle Gipse im Allgemei-nen, enthalten keine Muscheln; es sch,eint, dafs dieSeethicre sieh von den diese Schwefelsäure enthal-tenden Gewässern entfernen, und flr. Beudant hatdurch unmittelbare "Versuche bewiesen, dafs sie da-rin nicht leben können.
Die Spuren von Gewächsen sind darin eben-falls selten, und man kann diejenige als eine aus-serordentliche Thalsache anfüliren, welche HerrFreieslehen berichtet: er hat aus einem Stück fein-körnigen, bläulichen und sehr festen Gypses Split-ter eines unveränderten weichen Holzes, (dem Eich-tenholze ähnlich) von bis /u Zoll Länge gezo-