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Vvir haben (§. 202.) gesehen, 'dafs in letzterniZustande die grolsen Gypsmasscn der Uebergangs-Gebirgc abgelagert worden sind, und ihre Oberflä-che durch eine Wirkung ilirer Veränderung, unddes Yerzehrens des in der Atmosphäre verbreitetenWassers, oft in den Zustand von Gypsstein über-gegangen war. Vielleicht ist es eben so mit eini-gen Flotygypsen.
Wir werden nicht in die Aufzählung dermineralogischen Merkmale der Leyden Gattungeneingehen, sondern uns nur darauf beschränken, zuerinnern dafs wir in Bezug auf die Textur kör-nigen oder blätterigen Gyps , Faser-Gypsund dichten Gyps haben.
Das Steinsalz ausgenommen, enthält der Gypswenig fremde Mineralien. Dasjenige,was man darinam meisten siebet, und welches das merkwürdigsteist, ist der Schwefel. Er findet sich da in Körnern,iNieren, Adern und Lagern vor, welche bisweilensogar beträchtlich genug sind, um der Gegenstandeiner Bebauung zu seyn. Man trifft in dein Gypseauch einige Krystalie von Quarz, Borazit, Arra-gonit etc. an.
Formationen.
§. 006. Der Gyps ist in den Urgehirgen sehrselten: er bildet in selbigen nur einige kleine Schich-ten oder Adern. In den Uebergangsgebirgen- ister häufiger, so wie wir (§. 202.) gesehen haben. Erbesteht nur in kleinen Theilen, in dem ersten derJblölzgebirge, dem alten Sandstein5 allein in derdarauf folgenden Formation, in dem Alpen-Kalk-stein, ist er in hinlänglicher Menge, nm als einsseiner untergeordneten Glieder angesehen zu werden.Er findet sich auch in ansehnlicher Menge in der