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2 (1822)
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heit der geringsten Knochen - Erhöhungen, welchenicht zu glauben erlaubt, dafs sie fortgerollt wordensind; man ist also genöihigt, auf die erste derselbenzuvückzukommen, welche Schwierigkeiten sie auchvon ihrer Seite zeigt,

Die VcrLheiluno; dieser Thiere in den Höhlen ist al-so viel später , als die Epoche, wo die Steiniagcr ge-bildet winden, und vielleicht gar als die Epoche derFormation der aufgeschwemrnten Gebirge; dieser letz-tere Pmict wird von der Vergleichung der Niveau«abhanden Es ist gewifs, dafs das Juneie nicht über-schwemmt, noch mit irgend was für Ablagerungen,,ausgefüllt worden ist, seitdem die Thiere, welche siezusanuuenselzcn, darin umgekonimen sind.

Zersetzung,

§. 5o4. Wenn der Kalkstein rein ist, widerstehter der Zersetzung lange; und also ist, wie wir es be-merkt haben, diese Zersetzung eine Art Auilösung.Die entbundenen wirklich aufgelüfslen, oder in ei-nen Zustand von iiufserster Zartheit versetzten Theil-clien, werden sogar in horizontalen (söhligen) Ge-birgen fortgeführt; daher das so oft nackte steinigeund wcifsliche Ansehen der Kalkstein - Plateaus,die in dem mittäglichen Frankreich mit dem Namencausses (von Lateinischen calx) bezeichnet worden.

Diese Plateaus, ihrer Nacktheit und Dürre ohn-geaclilel, sind, da sie mitten unter den Steinen, wel-che sie bedecken, etwas weniges Leimen enthalten,zum Waizcnbau noch sehr günstig. Wenn manQueroi, Roucrgue, die Sevennen etc. durchwan-dert, so läfst die Beschaffenheit der Cultnr diedes Bodens erkennen: die Haidekräuter, Kastanien-wälder, die Wäidir, die Kornfelder, zeigen einGranit- oder Sandgebirge an; die Waiizenfelder,die Weinberge, und wenn ein wenig Grund vor-