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träehllichsten Höhlen beobachteten, glaubten darauseine besondere Formation unter dem Kamen H ö h-1 ( n k n i ks t ei n inac'nen zu müssen: allein sie sindnicht ber die demselbeii in der Ordnung der For-mationen nnzuweisende Stelle einig geworden: ei-nige, so wie j'Ir. Freiesieben, haben ihn in die er-ste Format ion geordnet, und der Raucinvacke, wo-von wir §. 289.) gesprochen haben, zur Seite ge-setzt ■ andere haben ihn für identisch mit dem Al-pen ka Ikstein gehalten; eine gröfscro Anzahl habenihn mit dein Jurakalkstein gleich geachtet, und Wer-ner endlich hat ihn iu die Muschel-Formation ge-stellt. Uchrigens da cs scheint, dafs die Höhlenvielmehr eine Folge der Kalk - Beschaffenheit derGebirge und Substanzen, die sie enthalten, als einvon der Epoche, in welcher die Gebirge gebildetwurden, abhängender Umstand sind, so können siesich ohne Unterschied in allen Formationen vor-linden.
Ihre Gestalt ist äofserst unregelmäfsig; auf wei-te Räume folgen enge und krumme Kanäle, jenseitswelchen man bisweilen lange Stölln, oder unermefs-liche Höhlungen findet. Deutschland stellt einegrofse Anzahl dergleichen durch ihre Ausdehnun-gen, eben so wie durch die Fossilen-Knochen, wel-che sie enthalten, gleich interessanter Höhlen dar;die beträchtlichsten und bcnilnntesten unter ihnensind :
1) Die B a u m a n n s h ö b 1 e, in dem Blnnkcn-Lurgisclien Uaude; sic bestehet in sechs durch Ver-engungen oder schmale Gänge (couioirs) von einan-der abgesonderten Kammern; ihr Ganzes stellt eineDünge von ohngefähr siebenhundert Fufs dar, unddie grüfste Höhe ist dreyfsig Fufs,