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2 (1822)
Seite
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tcn eines graulichen Lettens, Schichten einer ziem-lich. reinen, aber sehr kiesigen Steinkohle, bemerkt.IIr. Yoigt nimmt sie zum Typus der Kohle derKalkgebirge an, welche er Lettenkohle nennt,und die er von der dev Steinkohlengebirge unter-scheidet. Ucbrigens war diese Unterscheidung zwi-schen der Steinkohle der Sandstein - Formationenund der der Kalk-Formationen von Hrn. Duhamel,in seiner von der Academic im Jahre 1795 gekrön-ten Schrift über die Steinkohlen, schon .gemachtworden.

Alan wird bemerken, dafs diese Steinkohlenmeistens mit Schiefcrlhou und bisweilen auch mitSandstein begleitet sind: der Thon dient, ihnen häu-fig zum Hangenden und Liegenden, und sie enthältsogar, obsclion selten, Pflanzen - Abdrücke. HerrYoigt hat darin Schilf - Abdrücke gesehen; undist geneigt, auch der Steinkohle der Kalksteine ei-nen Ursprung von Gewächsen zuzuschreiben. Uebri-gens ist es hier der Fall, mit Hrn. Hericart de Tlm-ri, und andern Gelehrten die Mitwirkung der thic-risclicu Stofie bey der Formalion der brennlichcnFossilien anzunchmen.

Grotten und Höhlen.

§. 000. Die Kalksteingebirge aller Epochen,von dem Urkalkstein bis zu der Kreide, enthalteneine grofse Menge Grotten oder Höhlen: in den al-tern Gebirgen sind sic selten, klein und wenig ver-breitet; in den L'ebcrgangsgebirgeii nehmen sie anZahl und Umfang zu; endlich sind sie in denFTölzkalksteinen noch zahlreicher und räumiger.Geologen, welche einige besondere Charaktere an demKalkstein bemerkt haben, an welchem .sie die he-