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2 (1822)
Seite
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Hangende ein zcrroibliciicr sehr feinkörniger Sand-stein. Es ist nul mein- als 5 oo Met res in einer Rich-tung, und auf 100 Mclrcs in einer andern gesehenworden, es schliefst sieh mit, dem obern Theile auein anderes, fast horizontales Steinkohlen-F'lölz vonspäterer Formation und welches zum Hangenden undLiegenden einen bituminösen Kalkstein hat.

Ifr. Ebel sagt, dafs man in dem Kalkstein vonTyrol, zu lfering, Steinkohlen-Flötze hat, welchebis zu 48 Ful's Hielte haben, und jährlich dreyfsigtausend Centner dieses Brennmaterials liefern.

Der Berg von Saint- Gingouph, so wie derMont-Sali ve, am Ufer des Genfer Sees, weiche zudem Iura-Kalkstein gehören, enthalten auch mitThon vermengte Steinkohlen - Striche (Sauss. §. 246 .024 ). Zu derselben Formation rechnen wir die zahl-reichen Steinkohlen-Flötze, welche man in den amhülse der hohen Gebirge der Provence, und desDauphine gelegenen Mergel - Hügel findet: sie ha-

ben sehr selten zwey Metres Dicke und liefern einekohle von mittlerer Eigenschaft. Man findet da-rin auch Seemuscheln, so wie Miesmuscheln (mou-les): ähnliche Flötze hat man in dem DepartementAude und Herault. Ich habe mehrere dergleichenim liouergue bemerkt: sie haben ohngclähr einen

.Metre Dicke, und sind von einem mit Bitumen ge-schwängerten Schieferthone gebildet, in welchemman von Weile zu Weite, einige Trümmer guterSteinkohle findet. Uebrigcns liefern diese in gros-:en Gebirgsmasseit isoiirlcn Flötze, von einem sehrungleichen Streichen und Reichthum, fast immereine kiesige und erdige Kohle, und sind keiner re-geltnäfsigen Behauung fällig.

in einem spätem Kalkslein, in dem Muschel-kuiksteiue, hat man in Sachsen, zwischen den Schich-