von Walkererde mit Baryt enthält. Diese ganze For-mation stellt im Mittel eine Dicke von 3oo Mctres dar.
Wir bemerken, dafs in England die Flötz - Formatio-nen eine viel gröfsere Menge lockerer, sandiger, thoni.ger und mergeliger Laiuleveyen ant'weisen, als Frank-reich und Deutschland. Wir finden dort wenig Stein-Sehicluen von einer beträchtlichen Dicke und Verbrei-tung,
Allgemeine Betrachtungen.
Wir wollen liier einige, den Kalksteinen derverschiedenen Epochen gemeine, Betrachtungen überdie Kiesel, Steinkohlen und Höhlen htrsetzen.
Eissel.
§. 5oj. Wir haben schon (§. 119) die For-mations-Weise der Kiesel, und die Art, auf welchesie sich in dem KalksLeine vorfinden, dargestellt;wir wollen nun noch die folgenden Betrachtungenbeyfügeu.
Die Theilchen von kohlensaurera Kalke, welchedie Hölzkaike gebildet Laben, scheinen sehr oft inder Flüssigkeit, vermengt gewesen zu seyn, woraussie mit, Kieselerdlhcilchen, die sieb zu gleicher Zeitabsetzten, niedergeschlagen worden sind. Wennletztere in geringer Menge gewesen, und in derMasse zerstreut gehliehen Wären, .so wird man ei-nen mit Kieselerde blos geschwängerten Kalksteingehabt haben; und wenn sie sich vereinigten, wirdsich ein Kiesel gebildet haben ^ aber wenn sie häu-fig waren, so wird daraus entweder ein aus Kalkund Kieselerde zusammengesetztes .Gestein, was Saus-sure siiici-calce, Kalkkiesel,nannte, oder eine gros-se Anzahl von Kieselknollen entstanden seyn. Ichhabe sic oft in solcher Menge gesehen, dais sie sichII. Tiieil, 2