Druckschrift 
2 (1822)
Seite
347
Einzelbild herunterladen
 

welche auf einem Puncle von Kreme war, wird sichhauptsächlich von Thon auf einen andern beiinden.

Fossilen.

§. 299. Pie Kreide, sagt TTr. von Scldotiheim.ist das Gebirge, welches die meiste V ersciiiedeuheitin den cuthallenden Fossilen zeigt. Die Hrn. Cu-vier und Brogniart haben in dir Kreide der Umge-bungen von Paris mehr als zwanzig Muschel - Arienbetrachtet, unter welchen sie Terebratulilen, (Pmlir-iTutschchi), Seeigel, Austern, Belemnilen etc. mit derBemerkung anfuhren, dafs die Muscheln des letz-tem Geschlechts charaeterislisch lür diese Forma-tion sind. Dieselben F ossilen sind auch von Web-ster in den Kreiden der Umgebungen von Londongefunden worden. Das interessanteste der uns inBezug auf Spuren organischer Wesen bekanntenKreidegebirge ist das des Berges St. Petrus beyMaostrich; cs besteht in einem milden grobkörnigenKalkstein, den Hr. Otnalius zu dem tulleau oderder groben Kreide zählt: in einem Lager, welches

mehr als i 5 o Metres Dicke bat, bat man eine gro-fse Anzahl von Tbierrcsteu gefunden, wovon Flr.Faujas die Beschreibung geliefert bat. ln der An-zahl unterscheidet mau den Kopf eines Thicres, dendieser Gelehrte für einen Krokodilskopf hielt, al-lein den Hr. Cuvier zu einem Seethier einer Artvon monitor von riesenmäfsiger Länge (olmgefäbrdreyfsig Fhtfs), einem Zwischen - Gcsehleehte, zwi-schen den F.ideehsen und Kropfeidechsen (iguanes)gehörig, bewiesen bat. Man bat aus den Kreidenvon Paris Fisclizähne, besonders von 1 laylisehcn,( 5 quäl es ) gezogen.

Sein: oft sind die Fossilen, welche man in denKreiden bildet, ganz oder Theilweise in Kiesel ver-