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2 (1822)
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hi andern Gegenden.

§. 292. Der Alpen - Kalkstein bildet in Frank-reich einen grofsen Theil der Gebirge der Dau-phine mul der Provence. F.r nimmt den Fuis desnördlichen Abfalles der Pyrenäen ein, indem er daeinen fast zusammenhängenden Zug von einigenMeilen Breite bildet: er Jublet ferner, auf dem lo-che und in der Mitte der Kette, die höchste Spiz-z.e (den Mont Perdu) die Thürme (lours) von Mar-Lore, und die grofsen anliegenden !\ alksti in - Mas-sen. Fr ist wahrscheinlich muh jnehrern an-dern Pmietcn Frankreichs vorhanden; allein da erdort mit dem Iura-Kalkstein hedeckl ist, so ist esschwer, mit Genauigkeit die Gegenden anzugehen,deren Boden er ausuiacht.

England stellt in seinem nördlichen Thcile ei-nen grofsen Kalkstein - Zug von ungefähr vierzigMeilen Länge, zwischen dem Stciiikoideu - Gebirgeund dem Sands Lein mit Thon (red marJe), wo-von wir ( §. 2d j .) gesprochen halten , dar. J' eseLagerung macht ihn also in geognostiseher Lk ie-hung dem Alpenkalksteiu ähnlich, uas heifst, dafser in England dieselbe Stelle einnimml, als der Al-pen - Kalkstein in der Schweiz und der Zech-stein in Deutschland; denn sonst ist er wesentlichvon diesem Gesteine durch seine mineralogische Be-schaffenheit verschieden. Er unterscheidet sich haupt-sächlich durch seinen Gehalt an Biüererde (mague-sie) oder vielmehr Magnesit, welcher sich biswei-len bis fast zur Hälfte seines Gewichts erhebt: da-her der ihm gegebene Kante Bilterkalk (magnesian-limeslonc). Er ist im Allgemeinen von einer gelb-lichen oder hellbra imgelben Farbe, von einer einwenig körnigen und zuweilen entschieden roggen-