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2 (1822)
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deshalb eine interessante Thalsnclic an: er hat in

einem Bergwerks - Stölln , weicher das Flölz durch-setzte, einen Strich von aas Kornern von Quarz,kryslalJinischen Kalkköi'neru und einem grünlichenThonn zusmnmmen gesetzten Sande bemerkt; und nach-dem er gesagt hat, dals man ihn als Beyspiel einer me-chanischen Ablagerung, mitten unter chemischenKie-derschlägen aniühren konnte, fügt er hinzu:Jedochscheinen mehre]';: Sandlagcr wahre chemische Pro-duetc und das Resultat eines JSiedersehlages vonKieselerde zu scyu , welche Substanz jenem Lagernicht fremd ist; so sichet man zu "VVicderslädt,m itien in den Aschen kleine Sandlager, welchenur dünne Streifen von einer "Vereinigung sehrkleiner Quarzdruseu sind, deren Höhlen Kalk ans-füilt: wenn man sie in Salpetersäure legt, so löstsieh der Kalk auf, und es bleibt nichts weiter als,ein Quarz - Gerippe von einem zerfressenen An-sehen.

An einigen Orten, mitten in den gewöhnlichenAschen , findet man Mieren oder dünne Streife» ansgatiz reinem kohlen sauren Kalke .gebildet: es sindpulverige, aus weifsen Stückchen zusammengesetzteMassen, von perlmuUernriigem oder silberweifseinAnseheu, Stückchen Talk ähnlich; welches ihm denManien erdiger Talk von einigen deutschen Mi-neralogen verschafft hat. Es ist Werners S ch a um-erde und der chaux carbonatce nacrec talcpicusevon kirn. Brogniart.

Wir hahen in dem obersten Flölz der Forma-tion zwey Haupt - Schichten unterschieden, näm-lich: die Rauchwneke und den Slinkkalk (Stink-

slein): man könnte sie Idos als eine anseben, dennihre Gränzen sind nicht deutlich, ihre Substanzen