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2 (1822)
Seite
329
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vermischen sich oft und vermengen sich bisweilensogar mit dem Zechstein. Dieses oberste Flötzisl dasjenige, welches den Salzgyps enthüll.

Alpen-Kalkstein. In den Alpen.

§. 291. Die Alpen von Frankreich bis nachLngarn sind im Norden mit einem ungeheurenKalkslein - Zuge von zehn Meilen (Jieucs) Breite imMille] begränzt, weicher sieh bis zu einer Höhevon viertausend Moires erhebt (§. 244); allein daer auf dem trgebirge liegt, ist die Dicke des Kalk-stein - Lagers nicht mehr als 2600 Mclres nach Hm.Fix 1. Fs ist in der Richtung seiner Länge durchein Thonschiefer - Lager in zwey heynahe gleicheTi teile gedieht: der darunter liegende Tlieil ist einT: ebergangs-Kalkstein und der andere der Alpen-'Kalkstein.

Seine gewöhnliche Farbe ist dunkclgrau, dieoft ins schwärzlich - oder bläulichgraue. allein bis-weilen auch ins hell- und rölblich- oder gelblich-graue iibergelit: in dem Salzburgischen Lande hatII r. von Buch die untersten Schichten gewöhnlichrotli und die obersten weifs gesehen: im Allgemei-nen bat mau bemerkt, dafs die Farbe in der Tiefedunkler ist und. heller wird, je höher man kommt.Sein Bruch ist dicht, schuppig, bisweilen sogarkleinkörnig, und dann kann er als Marmor ge-braucht werden. Fr ist deutlich geschichtet; dieSchichten desselben sind oft sehr gekrümmt undhaben eine starke Neigung; sic fallen im Allge-meinen nach Süd, das heilst, gegen die Ur- oderUcbcrgaiigsgcbirge, aul denen sie ruhen, ein.

Sie enthalten, hauptsächlich in den oberstenThcilen, eine grofse Menge Knollen von Feuer-