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2 (1822)
Seite
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Gestalt, bald Scheiben ähnlich, welche höchstensacht Zoll Länge oder Breite und einen und einenhalben Zoll Diebe haben, aber immer eckig undmit scharfen Kanten versehen sind; sie liegen inallen Richtungen: man würde eine der ausgezeich-

netesten Breccicn zu sehen glauben; aber Hr. Freies-ieben bemerkt, dafs alles zu dem Glauben führt;diese Kalkstein - Stücken seyen keine Bruchstückenvon früher vorhanden gewesenen Gesteinen, ob-sehon sie das Ansehen derselben haben, und mit-ten in der sie umgebenden Masse durch eine An-näherung und Vereinigung von Kalktheilehen ge-bildet worden sind : sic bestehen fast ganz aus koh-lensaurem Kalke, während die umgebende und zer-re! bliche Masse Thon ist: Sie haben ihr Daseyn

von Entweichung der beyden Stoffe.

Bisweilen ist die Zcrlhcilung vollkommen, unddas Flötz zeigt, hauptsächlich an seinen untern.Theilcn, eine durchaus der Asche ähnliche Sub-stanz, und welche wirklich diesen Kamen in deinLande führt. Wenn sie durchnäfst ist, so hatsie ein wenig Festigkeit; allein sobald sie trockenist, reicht der leichteste Druck hin, sie in einenäufserst feinen Stau!) von grauer Farbe zu verwan-deln und dessen Theilchcn kryslallinische Blättersind: wenn sic einen gröfsern Umfang erlangen,

bilden sie einen rauh anzufühlenden Sand, dessenKörner, mit der Lupe betrachtet, krystalliniscli sind;wenn endlich diese Körner uud Stückchen Zusam-menhängen, welches bisweilen geschieht, so ent-steht daraus ein wahrer Kalkstein. Mitten in demPul verstoße findet man auch Tlicile von hartemKalksteine, wie in der zerreiblichen Masse; undI Ir. F reiesleben, welcher von Neuem bemerkt, dafssie eine Wirkung der Ur - Formation sind, führt