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Sie enthält nur sein* wenig Versteinerungen:man liat darin einige Gryphiteu und Camiten ge-funden.
Wenn sie rein und dicht ist, so hat sie kaummehr als einen Metre Dicke und oft noch weniger;allein in den höhligcn Arten, besonders wenn dieHöhlen beträchtlich sind, erreicht sie fünfzehn undsechzehn Metres.
Stinkkalk. (Stinkstein),
§. 290. Auf der llauchwacke hat man einLager von Kalkstein, welcher einen sehr stinkendenGeruch ausdünstet, wenn man ihn reibt, welchesihm den Namen Stinkstein gegeben hat *). Er istschwärzlichbraun; gewöhnlich ist er in dünne undebene Platten gethcilt, welche ihm bisweilen einschiefriges Ansehen geben; sonst ist er dicht undsein Bruch ist dann ein wenig körnig. Der Luftausgesetzt, entfärbt er und zerspaltet sich leicht.
Er bildet ein Flötz, dessen Dicke von einembis dreyfsig Metres verschieden ist. In gewissenTheilen wird seine Masse thonig und fast ohneFestigkeit: in diesem Zustande enthält er eine mehroder weniger beträchtliche Menge Stücken von dich-tem und hartem Stciukalk, bald von prismatischer
j) Dieser Geruch ist dem Schwefelwasserstoff ähnlich, llr.John hat sich mit Aufsuchung des Stinkstoffes beschäf-tigt; er hat eine grofse Anzahl von stinkenden Steinenund schwarzen Marmoren analysirt, und hat in allenein wenig Kohle und Schwefel gefunden. Kr hat die-sem Steine den Namen lucullaiie gegeben: Lucuüus
halte zu Rom den Gebrauch der schwarzen Marmoreeingeführt, man nannte sie dort folglich lucullri mar-
mores.