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2 (1822)
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in dem Schiefer sieht); und was hat aus selbigenso plötzlich die Fische entfernt, welche in diesemSchiefer so häufig sind, undwovon man hier keineSpur mehr gewahr wird?

Höhlen -KalksLein.

§. 289. Ueber dem dichten Kalksteine befin-det sich ein anderes Kalkstein - Flötz, welches indem Lande den Namen Rauchwacke fuhrt: dies ist

ein wahrscheinlich mit Kieselerde beladener Kalk-stein: er ist dunkel, bisweilen schwärzlichgrau, voneinem bald schuppigen, bald kleinkörnigen, bald(obschon selten roggensteinarligcn Bruche) hart, fest,und voller Poren oder Höhlen.

Letzteres Zeichen ist ausgezeichnet; cs stelltsich sogar in Theilen des Flötzes dar, welche diedichtesten zu seyn scheinen: die Höhlen in selbi-

gen sind eckig, lang und enge (wie in einem zer-spalteten Letten); ihre Scheidewände sind mit klei-nen Kalk - Kryst allen besetzt: oft sind, sie beträcht-lich und sogar einige Mctres lang und breit; siesind immer platt und mit dem Lager parallel.

Bisweilen enthält dieser Kalkstein mitten in sei-ner gewöhnlichen Masse gleichsam Stucken vonderselben Substanz, oder einer sehr wenig davonabweichenden Substanz : sie sind von dem übrigen

Gesteine sehr verschieden. Au einigen Orten sindsie ohne ein zusammenhaltcndes Bindemittel unddas Lager ist sodann ein wahrer Haufen isolirlerSt ei ne.

5) ITr. Voigt wufsic nicht, dafs Ilr. von Schlottheim ei-nige Gryphiten in dem Schiefer gefnnden hatte; alleinseine Bemerkung ist darum in Bezug auf die löschenicht weniger wichtig.