zäher Kalkstein von aschgrauer oder schwärzlicherFarbe mul. ohne je Jas schiefrige Ansehen zu ha-ben, deutlich geschichtet, wenigstens eben so voll-kommen, als das darunter befindliche Lager. Die-ser Kalkstein wird von den Bergleuten des LandesZechstein genannt; er bildet ein Flölz, dessenDicke nur einige Moires betrügt, welches aber angewissen Orlen bis zwanzig mul dreyfisäg dergleichenbat: bisweilen ist cs ein wenig mit Thon vermengt,und uüliert sich dem Mergel; es enthalt einigeÄdern und Körner von Kalkspalh und Gyps: manhndcl in selbigem auch einige .Quarz-Krystalle, ei-nige Glimmerschüppchen und seilen einige abge-plattete Thonmassen. Die Kupferkiese und dasWeifskupfer sind darin ziemlich häufig, es giehtauch einige Körner Bleiglanz.
Im Allgemeinen enthält es wenig Versteinerun-gen; man hat jedoch darin einige Koralliten undMilieporiten, so wie einige Arten von Tcrdbralu-lilen, unter andern die lerebratulites alalus und la-cimosus gefunden : man führt auch Ammoniten,
Serpuliliten etc. an.
Dieses Kalkstein - Flölz enthält einige Schich-ten, deren Korn ein wenig gröber, die Farbe gelb-lich braun ist, und welche eine ziemlich grofseMenge versteinerter GrypLiten enthalten, sie 'sindin selbigen gleichsam Familienweise; es sind haupt-sächlich gryphites aeuleati; bisweilen auch, obsehonseltener, gryphites rugosi: Hr. Voigt hat dieses Ge-stein G r y p h i t c n - Kalkstein genannt. Vcr-gleicht man die Wesen, die es enthält, mit denen,welche in dem unmittelbar darunter liegenden Mefkgelschiefer enthalten sind, so fragt sich, woherkommen jene Gryphiten, wovon man keine Spur