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2 (1822)
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eine hinreichende Ursache sey, um sie als ein Pro-duct der Zersetzung von thierischen Substanzen an-zusehen. Uebrigens nimmt Werner diese Entste-hung für mehrere brennbare Fossilien, so wie fürden bituminösen Schiefer in Thüringen an, welchereine so grofse Menge zerschmetterter und sogar ineine Art von Steinkohle verwandelter Fische ent-hält und bisweilen selbst: zum Brennen .gebrauchtwird, Die Steinkohle von Pomiers in der Dauphi-ne, welche bey der Destillation eine grofse MengeSalmiak liefert, und zahlreiche Seemuscheln, undsogar Knochen von Seethieren enthält, ist vielleichtin demselben Falle I ): allein ich mufs bemerken,

dafs sie sich nicht in einem wahren Steinkohlen -Gebirge befindet, und also auch nicht als einewahre Steinkohle angesehen werden kann ; undüberhaupt könnte man sagen, dafs man noch nichtThalsachen berichtet hat, welche hinlänglich zu be-weisen scheinen, dafs die eigentlichen Steinkohlenihre Entstehung thierischen Stoffen zuschreiben.

Wenn wir alles eben Gesagte kürzlich wieder-holen, so scheint es, dafs die Steinkohlen ein Pro-duct der Zersetzung von Gewächsen, hauptsächlichKraut- und Sumpfpflanzen sind, welche an dem-selben Orte, oder in dessen Nähe gewachsen sind,dafs diese Gewächse durch eine Kraft, welche dieSchwefelsäure zu seyn scheint, vollkommen aufge-löfst und zerarbeilet worden; und der also redu-cirte Pflanzensaft, sodann im Zustande der Flüssig-keit oder äufsersten Weichheit, auf die Sohle ge-lagert worden, welche die Flötzc trägt.

i ) Ilr. Häricart de Thuri. Journal des Mines, tom, XVI,