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2 (1822)
Seite
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abgelagert worden seyn. Wenn es nicht so-wäre,wie konnten jene engen Klüfte, die Werner und vonCharpentier in der Lausitz beobachtet haben, undwelche nicht einen Zoll breit sind, mil bleinkoh-lcuslolV ausgofüllt und also in wahre Steinkohlen-gange verwandelt werden? Wie könnten jene Stein-kohlenäderclien , welche in den Steinkolilcngebir-geu ziemlich oI'l die Gesleine durchsetzen, in sel-bige gebracht werden, wenn ihre Substanz nichterst ilüssig gewesen wäre? Wie könnten, wenn esnicht also gewesen wäre, dje zahlreichen bituminö-sen Schieler, welche man in den Steinkohlen -Flöz-zen lindct, mit einer so grofsen Menge Steinkoh-lenstofl' geschwängert seyn? Wie könnten die er-digen Schichten, die ihnen zum Hangenden undLiegenden dienen, mit demselben Stolle getränktseyn ? Wie konnten endlich die Steinkohlen -Flöz-ze die Gleichförmigkeit, das Gefüge und die cethi-sche Absonderung haben, w'elche sie uns darslcllen ?W tlehcs sind also die Gewächse, welche sie erzeugthaben? Wenn man von den Spuren urtheilen soll,die man davon in den Steinkohlen - Gebirgen bil-det, und es scheint mir, dafs man also urtheilenmüsse, so wird man schliefsen müssen, dafs esi arrenkräuter, Schilfe und andere Wasser - i'llan-zen sind, denjenigen ähnlich, wovon wir Abdruckein den Schieferthonai finden, Ilr. Voigt machtdarüber eine beiiu-rkcnswcrllie Betrachtung : er

glaubt, dafs es Schilfe sind, welche hauptsächlichzu diesem Erzeugnits Lcygelragcn haben: sie schei-nen ihm geeigneter zu seyn, den Slcinkolileiistoffzu verschalten; denn man findet, wie er bemerkt,die verschiedenen Abdrücke, welche sie in denScbicferihontu und Sandsteinen gelassen haben, inStemkohle verwandelt; und es ist nicht der Fall