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2 (1822)
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man in <len Steinkohlen-Gebirgen die Spuren vonGewächsen zahlreicher werden siebet, je näher manden Steinkohlen-Flötzen kommt, und je kohlen-haltiger das Gebirge wird, so ist schwer, nicht zuglauben, dafs sie in noch grösserer Menge in demFlötz seihst waren: dafs sie nicht mehr darin sind,rührt davon her, dafs die auf jenen Pflanzen - Hau-fen wirkenden chemischen Kräfte sie gänzlich zer-setzt haben, und keine Spur mehr verblieben ist:die Pflanzen waren daseihst; an ihrer Stelle findettnan Steinkohle; cs ist also ganz natürlich, zu glau-ben, dafs sie in diese Substanz verwandelt wordensind; und dies um so mehr, ich wiederhole cs, alsdie Chemie und die Beobachtung die Möglichkeitdieser Verwandlung bezeugen. Allein sind cs Höl-zer, herausgerissene Wälder, und übereinandergeworfene Bäume, welche die Steinkohlen-Plötzehervorgebracht haben, so wie sie sehr gewifs dieBraunkohlen-Lager, welche man an mehreru Or-ten findet, hervorbrachten? Man könnte es nichtannehmen. Der Gewächsstoff, wovon die Steinkohleherkommen kann, mufs aufgelöst, durch passendeKräfte bearbeitet und flüssig oder in einem Zu-stande von sehr grofser Weichheit auf dem Boden,wo wir sie sehen, abgelagert worden seyn. Diedünnen Steinkohlen-Flötze, welche nur ein oderzwey Querfinger breit, welche eben und von einergrofsen Verbreitung sind; die Form einer sehrgrofsen Anzahl von gewöhnlichen Lagern, derenSaalbande (faces) volkommcn eben, und auf ei-nem grofsen Baume vollkommen parallel sind, er-lauben nicht, in diesen Plötzen blofse Haufen vondurcheinander geworfenen Bäumen zu sehen: die

Steinkohle mufs da flüssig, in Gestalt eines IN'ie-dersehlages oder Absatzes, wie die meisten Gesteine