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2 (1822)
Seite
276
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IVIetves von einander, und ilira senkrechte Lage sowuiilals ihr Parallelismus scheint auziizeigen , dafs sie wirk-lich noch an Ort mul Stelle und daselbst von deinSandsteine, welcher sich nach ihrem Daseyn abgesetzthat, umschlossen worden sind. An einem Otle sichetmau in dem Gestein blos die Höhlung, welche ehedemvon einem Stamme ein genommen war ; in den andernist der Stamm noch vorhanden, seine Erhabenheit istliervorstehend, und es ist von dem. Gewächs nur nochdie Rinde übrig, welche in eine schwache Schicht Stein-kohle oder mineralisches Bitumen verwandelt ist; dieMasse des Stammes ist genau von demselben Sandsteine,als die des Steinbruches zusammengesetzt.

Diese Formen, die geringe Dicke der Rinde, dieKnoten, -weiche selbige darslellt, alles llifst glauben, dalsdiese Manzen grolse hohle Schilfrohre waren, und derSandstein , indem er sich nach und nach und in hori-zontalen Absätzen ablagerte, sie, je nachdem er sie um-schlofs, ausgefüllt haben wird. Werner hat an dem-selben Orte Schilfstengel von zwey Fufs Durchmesser,gerade und mehrere Sandstein - Schichten durchsetzend,gesehen J diese starken Manzen, fügt er hinzu , sind inihrer ursprünglichen Lage geblieben, wahrend dieschwachem sov.-ohl, als die Blätter sich gelegt, viel-leicht in der Flüssigkeit geschwommen haben, und indieser söhligen Lage von dem Scliicforthone eingescblos.sen worden sind , auf welchem' sie die Abdrücke gelas-sen haben, die man zwischen den Blättern siebet. IIr.Voigt, weicher jene grofsen Schilfstengel bey Hainichenebenfalls beobachtet hat, glaubt auch, dafs sie von demSanihteine zu der Zeit ausgefüllt worden sind, wo je-ne Subsunz sich abgelagert hat.

Hr. von Gallois hat mit der eben berichtetenähnliche Thatsachcn in den Steinkohlcngraben desForez gesehen.

Man fahrt auch oft Hölzer und Stämme vonwirklichen Bäumen an, die man in den Sleinkohlen-grLiben gefunden hat; allein die meisten dieserThatsachen können in Zweifel gezogen werden; die