hören; und einige glauben, dafs sie unsern Clirna-ten fremd sind, und mehr Aelmliclikeit mit denenhaben, welche in den Aequinoctial - Gegenden be-sonders in Indien wachsen. Alan führt unter die-sen Steinkohlen-Pflanzen Arten Von lyCopodiuin,polypoditun eipiisetum, euphorbia, casuarina etc.auf. Alan •erwähnt sogar Abdrucke von Stengelnund Früchten von Palmen.
So zahlreich auch die Spuren dieser Gewächsein den Steinkohlen - Gebirgern sind, so sind sie dochaufserst seiten in den Steinkohlen-Flötzen seihst:wahrscheinlich haben die Kräfte, Welche die Pflan-zen in Steinkohle verwandelten, die gänzliche Zer-setzung derselben bewirkt. In dem Schiefertbon«und besonders in dem Theile, Welcher der Kohlezunächst liegt, sind sie häufig; ihre gewöhnlichenSpuren sind Blätter oder platte Stämme, die zwi-schen den Scliie.ferlbon - Blättern liegen, wo siemanchmal in Kohle verwandelt sind; allein sonstsind die Schilfe, besonders wenn sie von einem gro-fsen Durchmesser sind, gerade und mit demselbenThon und Sandstein, weicher sie umgiebt, unge-füllt.
Ich kenne keine interessantere Thatsache dieser Art,als diejenige, welche ich selbst irn Jahre l.^oi in Sach-sen beoüacluet und welche ich schon in dem Journaldes lYliues (torn. XXVII. p. 43 ) dargestellt habe.
„Wenn man von der kleinen Stadt Hänichen zu denSteinkohleiigruben in der Nähe geht, führt der Weg voreinem grolseu Sandstein - Bruche vorbey, weichereinensenkrechten Durchschnitt darstellt. An diesem Durch-schnitt habe ich. gleichsam vier oder fünf senkrechteBaumstämme von 9 bis 12 Zo LI Durchmesser und fünf bissechs Fufs Länge, das, was noch in dem Sandsteine ver-graben ist, nicht mit begriffen, gesehen; sie sind einige
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