scliv sehen, mul die geringe Anzahl von Muscheln,welche man darin gesehen hat, sind hluf'smu-scheln.
Man hat einige dergleichen in den Gruben vonAewcastle, und an andern Orten Englands gefun-den, welche Süfswasser-Muscheln gleichen; sie sindhäufiger in den Eisenstein- als in den Thonstein-Flötzen. Alle INaturforscher, welche die grofsenSteinkohlenwerke in Flandern, Lüttich und Aachenbeobachtet haben, sind über die gänzliche Abwesen-heit der Muscheln verwundert gewesen, -welcheKörper in den umgehenden Gebirgen doch so häu-fig sind. Icdoch stellen sich auch hier Ausnahmendar, und Herr Yoigt besitzt ein, freilich einziges,Exemplar von Schieferthon, auf welchem man eini-ge kleine Tellinilen und Musoulilen sichet. Herrvon Sehlolheim hat ebenfalls Stücken dieser letztemMuscheln in den Steinkohlen - Ländern llothemluirgund Suhl bemerkt, wo er auch Familienweise My-tnlilen gefunden hat, die er folglich mylulilcs car-Lonarii genannt hat; sonst giebl es nicht die min-deste Spur von Seethiereu 5 und er bemerkt noch,dals jene Mytulileu und Musouliten Flufswassermu-sclieln seyn könnten.
Die erkennbaren Spuren des Pflanzenreichssind viel zahlreicher. Die Pflanzen-Abdrücke sindin einer grofsen Anzahl von Schieferthon-Flötzenhäufig, und ich habe noch keine grofse Steinkohlen-Gruhe gesehen, in welcher sie sicli nicht gefundenhätten. Sie gehören zu Monocotyledonen, haupt-sächlich Wasserpflanzen, so wie zu grofsen Artenvon Schilfen oder Bambusrohren: man siebet da-
rin übrigens eine sehr grofse Menge von Farrcn-kraut-Blättern. Die Botaniker haben die Gattungennoch niehji bestimmt, zu welchen diese Pflanzen ge-