Druckschrift 
2 (1822)
Seite
263
Einzelbild herunterladen
 

nerals enthält, uiul das Ansehen eines Porphyrshat; wodurch er vom Hrn. Brogniart Ps e udo po r-phyr und Mimoporphyr genannt worden. Wirwerden weiter unten von den wirklichen Porphy-ren sprechen, welche die Steinkohlen begleiten.

5 ) Steinkohleneisenstein (fer carbonat elitho'ide). Wir haben dieses Mineral sehr häufig'Massen oder grofse abgeplattete Nieren, und sogarkleine Lager in dem Schieferthone bilden gesehen.Ilr. von Gallois bemerkt, dafs wenn sie nur einigeZoll mächtig sind, so befinden sich mehrere dersel-ben übereinander; so bat er in einem Raum vonsieben Fufs Höhe zehn dergleichen gesehen, wel-che zusammen eine Mächtigkeit von 27 Zollen aus-machten. Die beträchtlichste, welche er in den Stein-kohlengruben Englands beobachtet hat, war nur10 Zoll mächtig.

4 ) Ein schwärzlicher Trapp. Ilr. Berg-werks -lnspector Duhamel hat in dem ^Steinkolilen-gebirge von Noyaut ein schwarzes Gestein gefun-den, v'eich es er Trapp genannt hat: es ist hart,

schmilzt zu einem schwarzen Email und ist also einAphanit. Die Herren Puvis und Berthicr, welchees in seiner Lagerung gut beobachteten, haben sichüberzeugt, dafs es mit den Steinkohlen-Flötzenwechselte, allein sie haben an ihm nichts gesehen,w'as ihm eine vulkanische Entstehung geben, könnteund haben die Meinung getheilt, die Hr. Duhameldeshalb geäufsert hatte. Hr. Bcrthier hat selbstbey Figeac ein ähnliches dem Steinkohlengebirgeuntergeordnetes Gestein bemerkt, und einiger Ana-logien mit dem Basalt, der von den'Hrn. Cordierund Gardin, aufgesteliten entgegengesetzten Meinungohngeachlet, hat er in ihm kein vulkanisches Pro-