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2 (1822)
Seite
259
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Die Eisenwerke bey Gleiwitz in Schlesien be-ziehen auch einen Tlieil ihres Eisenerzes aus denbenachbarten Slcinkohlenwcrken. Ich habe in denGruben bey Anziu die Thone und hauptsächlichdiejenigen, welche die Steinkohle begleiten, einegroise Menge Erz in sehr harten Kernen gesehen,die oft aus kleinen, durch ein mit Kohlenstoff ge-schwängertes Ibndemiuel zusaminengekiiieten Kör-nern zusammengesetzt waren: dies sind wahre ei-senhaltige Oolitheu (Roggensteine), Wenn derSpatheisenstein der Steinkohlen, besonders mit denjBerühriiugs -Flächen der Schichten, der Wirkungder Luft ausgesetzt wird, so geht er in den Zustandvon Rolheisenstein (hydratc de f'er) über: daher

nach Hrn. von Gallois 1 ) die zahlreichen Theileund Geoden dieses Minerals, welche man oft aufder OLer - Fläche der Steinkohlen-Gebirge siebet.

mit welchem man die Ilohöfen erbauet, und den Sand-stein , mit welchem mau das Werk oder die Höhlungbekleidet

l) Nachdem dieser geschickte Ingenieur in England Zeugevon dem groben Vortheile gewesen war, den man dortvon dem in den Steinkohlen enthaltenen Eisen-Erze zie-het , richtete er seine Aufmerksamkeit auf die in Frank-reich, und zeigte, dafs sie auch eine grofse Men"e der-gleichen enthielten. Er hat die Beschaffenheit und Um-stände der .Lagerung der verschiedenen erhaltenen Exem-plare in allen ihren Details untersucht, und indem erdie Analysen der lim. Descorils und Berliner benutzte,weiche bestätigten, dafs es mehr oder weniger mit Erde,Sand und Kohle vermischte Spatheiseristeine waren,nannte er dieses Erz ftr Carbonat« lithoide, und in me-tallurgischer Beziehung nunerai de fer des houillcres(Steinkohlen - Eisenerz) ein ebenfalls sehr schicklicherName in geoguosdscher Beziehung. Auuaies des Miu es ,tom. Hl,

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