Druckschrift 
2 (1822)
Seite
258
Einzelbild herunterladen
 

ü5S

grofse Menge, meistens zwischen seinen Blatternliegender Glimmerscliüppchen.

Man sichet darin gewöhnlich auch, Besondersin der Nachbarschaft der Steinkohlen- Flötze, Ab-drucke von Farrenkräulern, Scliilfstengeln etc. Sielinden sich in selbigen mit einer solchen Beharr-lichkeit vor, dafs sie gewissermaasen characteristischfür den Schiefcithon des Sleinkolilengebirges ge-worden sind, und ihm den Kamen Schiefer mitPflanzen - Alldrücken verschafft haben. Erenthält jedoch dergleichen nicht überall; und Bis-weilen findet man auf ziemlich Beträchtlichen Sirck-ken keine oder fast keine. Wir werden auf diesePflanzen-Spuren Bald zurückkommen.

Der Thon der Steinkohlen enthält oft viel koh-lensaures Eisen; Bisweilen Bleibt es in die Haupt-masse des Gesteins eingestreuet; allein häufig ver-einigt es sieh, klumpt sich zusammen und Bildetabgeplattete linsenförmige und mit mehr oder we-niger erdigen und kohlenarligen Stollen vermischteMassen. Diese Massen liegen in der Richtung derSchichtung; gewöhnlich hat man mehrere in ge-ringer Entfernung von einander und auf derselbenFläche: Bisweilen Berühren sie sich sogar, ver-

schmelzen in einander und Bilden kleine Schichtenvon einigen Zollen Dicke. Dieses Erz ist an ver-schiedenen Orten in gnugsamer Menge, um derGegenstand einer nützliehen Gewinnung zu seyn:die meisten Eisenschmelzhütteu in England gebrau-chen kein anderes; und die Steinkohlengruhen sindfür sie eben so gut auch, als Eisen - Kohlengru-ben J ).

i) Oft auch verschafften die Stciukohlengruben den Kalkod*r Fiul'ispath, welcher als Zuschlag dient, de« Stein,