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In dem Tliale bey Leogang, in einem Blei-undKupfererz-Lagen’, bat man verschiedene feinkörnigeGyps-Lager von melirern Metres Verbreitung undauch Erz enthaltend I ).
Iir. von Cliarpentier, Bergwerks- und Salinen-Dierector in Bcx, glaubt, dafs der Salz-Gyps die-ser Gegend in Lagern, in einem sehr thonigen undkohligen Kalksteine ist. Zu Bex findet die Bebau-ung auf zwey Lagern von mehr als hundert MetresMächtigkeit statt; ihre Masse, wedelte Steinsalz inoft nicht zu unterscheidenden Kornern enthält, istanhydrischer Gyps, in welchem man
x) kleinere Lager von dichtem schwarzemKalksteine mit Glanzkohlen Theilen,
2) Grauwackcnsehiefer, welcher in die Grau-wacke übergeht, und eine ziemlich grofse Menge Salzentweder in Körnern, oder in iSieren oder in Adernvon sieben bis acht Zoll Mächtigkeit, enthält, findet,llr. Struve, General - lnspeclor bey demselben Wer-ke, sieltet den Gyps als auf den Lcbergangskalk ge-lagert, aber ohne einen Tlteil seiner Formation aus-zuntachen, an; nach ihm würde er in einer Tlion-masse seytt, wie die Gypse in Tyrol, Salzburg,Wieliczka etc. und Hr. von Cliarpentier macht be-merkbar, dafs der Gyps im Innern der Grillten an-hydrisch ist; allein dafs, als die Atmosphäre durchihre wirkende Kraft, ihn bis zu hundert oder seclts-zig Fufs, unter der Oberfläche des Bodens, verän-derte, so brachte sie Wasser in seine zusammensez-zung und machte daraus einen gewöhnlichen Gyps-stein. Er glaubt, dafs die meisten Gypse der Geber-gattgsgehirge in der Selnveiz und vielleicht aller Län-
t) von Buch Geognostische Beobachtungen.