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Siebente Abtlieilung.
Von dem Gyps.
§. 25 't. Der Gyps (schwefelsaure Kalk) isl ent-weder anhydriscli, dafs heilst, ohne Krystallisations-wasser, oder in seinem gewöhnlichen Zustande ziem-lich gemein in den Uebergangs - Gebirgen.
Ilr. Brochant, welcher die Gypse in den Alpenbesonders sludiiie, bemerkt, dafs sie in diesen Ge-birgen im Allgemeinen sehr schön, weifs, sehr fein-körnig und bisweilen dicht oder last dicht sind undKalkstein-Thcile, Glimmer oder Talk, Steinsalzund Schwefel enthalten. Er zählt diese Gypse dem-jenigen, welcher in der Grube bey Pes.ey überder erzführenden Masse ist; dem hey Brigg in demWalliser Lande, welcher durch einen schiefrigenund glinrmrigen körnigen Kalkstein bedeckt ist; demdes Val-Canaria, wovon wir (§. 200.) gesprochenhaben; dem von Cogne, welchen wir als gleichzei-tige Formation mit der Hauptmasse der GrofsenAI pen ausehen; dem der Allee - Blanche, welcherin Massen ist, die auf dem Ausgehenden der Lagerdes Bodens der Gegend liegen etc. hey. Ich ha-lte solche Massen in demselben Thale von Aostagesehen; allein da sic nicht weiter bedeckt sind, sowütste ich nichts über ihr relatives Alter zu sagen.Saussure hatte am Alont- Cenis beträchtliche Lagerderselben Substanz bemerkt, und befand sich we-gen ihrer Classificirung in derselben Verlegenheit.Die Uebergangs - Thonschiefergebirge des Salzburg-sehen Landes enthalten häufig Gyps, der bald zwi-schen den Blättern des Gesteins liegt, bald in Nie-ren, bisweilen sogar in ziemlich beträchtlichen Mas-sen vorkommt.