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von geliefert haben '), welche diesen Granit bey-n he zu gleiclier Zeit in den Jahren i3o6 und 1807in den Gegenden von Christiania in Norwegen ge-funden haben.
Granit un<J Porphyr von Christiania.
§. 245. Der Boden der dortigen GegendistausGneis, den wir als das herrschende Gestein im Nor-den gesellen haben, und aus einem Granit gebildet,welcher davon unabhängig zu seyn scheint. Darüberbefindet sich ein mit Kalkstein untermengter Thon-schiefer. Der Thonscliiefer ist schwärzlich, mitKoh-lenstoligehalt; er enthält Alaun-Lager und einigeGlanzkohlen - Nieren , übrigens mul hauptsächlichin seinen obern Thailen enthält er viel Kieselerdemul gelil in KieseJschiefer oder lydischcn Steinüber: man hat in selbigen auch einige Pllarizen-
Abdrücke, welche zu dem 1 yeopodinm zu gehörenscheinen. Der Kalkstein ist schwarz, dicht; er ent-hält Orlhoceratiten , welche mehrere Fufs lang sind,so wie Pectinilcn, Camitcu, Triboliten etc.; undbildet Lager, welche selten mehr als ein Fufs mäch-tig sind. Die Schichtung dieses Gebirges ist sehrzerrüttet, die Schichten sind bald söhlig bald seiger(senkrecht). Wir bemerken noch als Eigenheit die-ses Gebirges, dafs dasselbe an einem Puncte einenschönen weisen körnigen Tremoiilli enthaltendenKalkstein, Pislazit, Granaten, Blende (Zinc sulvu-rc) etc. zeigt. Auf dem Schiefer findet man an
1} Reise durch Norwegen und Lappland von Leopoldvon Ruch, ibio: rn.in hat davon auch eine französi-
sche UeberseLzung inner dom Titel; Voyase cn Nor-wege et en Laponie. Reise durch Scaiiduidvicn, von J.lldiiiinann.