Druckschrift 
2 (1822)
Seite
213
Einzelbild herunterladen
 

2 t5

(terrain plombifere) oder Gebirgskalkstein (calcairemontagneux, momiiain - limestone). Er hat grofseLagerungs- und sogar Zusammeusetzungs - Verhält-nisse mit dem bituminösen Kalksleine des nördli-chen Frankreichs: Werner setzt einen Theil dessel-ben. denjenigen, welcher die Gruben in Dcrbyshireenihiilt. in die Uebergangsgebirge. Das characteri-slische Gestein, sagt Hr. Winch, ist liier der Kalk-stein: er ist da in Lagern, welche bis zu zehn bis

zwölf Mctres Dicke gehen; der Stein ist schwärzlichbraun oder dunkelblau; er ist hart, und bildet einenziemlich schönen Marmor mit Encriniten , man fin-det darin auch Madreporen, (junci lapidei) Mil-leporen , Poetinnen und'grofse Austern. Es ist zubemerken, dafs die Gänge, welche dieses Gebirgedurchsetzen, breiter und reicher in dem Kalksteine,als in den Sandsteinen und den anliegenden Lagernsind.

Dritte A b t h c 1 1 u n g.

Von dem Granit und Porphyr.

Die interessanteste Thatsache, welche, seitvielen Jahren zu unserer Kennlnifs gekommen, ist,diejenige, welche die gröbsten Modificationen indie Folgerungen bringt, welche wir gezogen haben,und aus den bis dahin bekannten Thatsachen zie-hen sollten, ist das \orkommen eines Granits odergranitischcn Gesteins auf Muschelkalkstein gelagert.Wir haben nur ein Beyspiel dieser Auflagerung undes ist uöthig, sie mit einigen Details bekannt zu ma-chen; wir werden solches bewirken, indem wir denBeschreibungen folgen, welche die heyden gelehrtenGeoguosten, die lim. von Buch und Hausmann da-