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Spuren organischer Wesen.
§. s45. Die Reste von Tlneren sind in den er-sten ücbergangs - Kalksteinen ziemlich selten , oderwenigstens enthalten grofse Flächen dieses Gesteinshei ne oder fast keine dergleichen, während sie aneinigen Orten häufig beysammen sind.
In den ältesten Kalksteinen in Flandern, wcl-c,lie den Urgebirgen zunächst liegen , hat Hr. Oma-lius eine grofse Menge Zoopliyten, und sehr wenigMollusken (Schleimtbiere) gefunden: diese Thalsa-che, welche sich an mehrern andern Orten ebenfallsfindet, war schon bemerkt worden. Die Zoopliyten,Madreporen und Milleporen sind bisweilen in sogrofser Menge in einigen Uebergangs-Kalksteinen,dafs flr. von Schlolheim versucht werden würde,sie als das Werk dieser Thiere anzusehen , so wiesolches unwiderlegbar mehrere Kalksteine des Süd-meeres sind (§. 57). Die Orthoceratiten, welche siebdieser Thier-Classe nähern, finden sich darin auchin ziemlich grofser Menge: man sichet darin auch
Fntrochiten oder Stücke von Encrinilcn. Die Mu-scheln, welche man darin am meisten gefunden hat,sind Tcrcbratuliten, (Bohrmuscheln), Turbiniten(Kegelscbnccken) einige Ammoniten, Belemniten;allein die, w'elche eharactcrislisch für den Ueber-gangskalkstein erscheinen, sind die Tribolilen, und.hauptsächlich nach Krn. Brogniart, die Calimenen,und die Paradoxiten von Linne.
Orte des Vorkommeus.
§. 244. Wir wollen einige Orte bekannt ma-chen, tvo der Uebergangs-Kalkstein hauptsächlichbeobachtet worden.