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2 ) Den lydisclien Stein. Hr. Omalius hatihn in grofscr Menge in den bituminösen Kalkstei-nen des nördlichen Frankreichs gesehen; er ist dameistens in abgerundeten und eben so wie die Feu-ersteine in der Kreide geordneten Massen; sonst.bildet er kleine Platten oder Tafeln; endlich machter, obsebon selten, wahre Lager aus, in welchen ersehr schiefrig ist ; er ist sodann blos ein stark mitKieselerde geschwängerter Thonschiefer. Ich habein den Quarzgängen von Poullaouen Stücke vonThonschiefer bemerkt, welche, als sie sich bey derFormation der Gänge mit Kieselerde durchzogen,das Ansehen und alle Eigenschaften der gewöhnli-chen lydisclien Steine annahmen. Was die Aierenbetrilt, so sind selbige Zusammenhäufungen von kie-selcrdigem Stolfe, denjenigen ähnlich, welche dieFeuerstein-Knollen gebildet haben; allein hier wer-den die Kieselerdtheilehen, als sie sich zusammen-häuften, einen Theil des Färbestoffs mit forlgezo-gen balien, und die asse wird schwarz scyn. Die-se verschiedenen Thatsachen, erzeugen sieh in ei-ner grofsen Anzahl von Uebergangskalksteinen wie-der: die Pyrenäen, die Alpen, die Alleghanys etc.bieten davon Beyspicle dar.
5) Den Glimmer, und noch öfter den Talk,der bisweilen in den Speckstein übergeht. Man fin-det häufig auch in den Kalksteinen dieser ClasseKiese und llotheiseustcin. ln den schwarzen unddurch einen Kohlenstoff gefärbten, häuft sich letz-terer dergestalt an, dafs er Glanzkohlen-Massen bil-det, welche bisweilen sich sogar der Steinkohle nä-hern: die Kalksteine des nördlichen Frankreichs bie-ten davon Beyspicle dar.
II. Theil.
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