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in der Baukunst braucht, kommen aus den Uebcr-gangsgcbirgen: da der l rkaikstcin von einem schö-nen Korne und ungelernt, ist, so ist er der Mar-mor der Bildhauer; was den Flötzkalkstein belrilft,so nininit derselbe entweder wegen Beimengungfremdartiger Stoffe, oder wegen Mangel an Krystr.l-linitiit, keine gehörige Politur an und kann alsonicht als Marmor dienen.
AN ir haben (§. 188.) gesellen, dafs in den Ge-mengen von Schiefer und Kalkstein jede der bey-den Substanzen sieh isolirt bildete, und der Kalk-stein sich als abgeplattete, eyrunde oder linsenför-mige, auf fast parallele Flächen geordnete und durchdie 'Schieler - Masse abgesonderte Massen zeigte. DieBrüche des schönen Marmors von Campan in den■Pyrenäen buhen mir diese Thalsnehe, welche ich inden Brüchen bey Wildcnfcls in Sachsen zu beob-achten Gelegenheit halle, auf die ausgezeichnetesteArt durgestcilt. In dem Tbale von Campan ist derMarmor bald grün, bald rolh und der 'Phon- oderTalk schiefer, welcher ihn begleitet, ist gewöhnlichvon derselben Farbe, sie haben denselben Färbe-slolf.
Uebrlgcns bildet das Ganze eine ziemlich unor-dentlich geblätterte und geschichtete Masse: sie ent-hält viel Kiese; und i Ir. von Charpentier hat darinStücken von Entrochiten (Rädersteinen) gefunden.
Darin enthaltene Mineralien.
§. 242 . Guter den Mineralien, welche derUebcr-gangs-Kalkstein enthält, zeichnen wir aus:
1) Den gemeinen Quarz (Quarz hyalin).Er findet sich darin sehr häufig in Körnern, in Kry-stailen und Adern.