1c ist 1 ). Zu Liseliwilz, bey Gera in Sachsen , ineinem Tlionschiefer - Berge mul zwischen zweyGrauwackenlagern, welche Abdrücke von Bilanzenund sogar Bieste von Seekörpern enthalten , hatman eine Schicht von Glanzkohle, welche oft vqiideutschen Schriftstellern angeführt worden; sie istohngofiihr einen Melre dick und mit (hmrz ver-mengt: sie brennt schwer, ohne Flamme, Hauchund Geruch.
Fast überall sind die Glnnzkohlenmassen mit Pflan-zen - Abdrücken begleitet: die Menge dieser Abdrücke
in den Kohlengebirgen, verbünden mit andern Betrach-tungen, verleitet die meisten Naturkundigen, die Slein-hohlen als ein Product der Umänderung und Zersetzungder Pflanzen - Substanzen anzusehen, w ie wir es in derFolge sehen werden. Aus einer ähnlichen Ursache wür-den die Glanzkohlen der Tlionschiefer ihren Ursprung"von den Pflanzen haben, der Kohlen - oder Glanzkohlen-StolT, weicher diese Gesteine schwarz färbt, würdeauch eine solche Fntstehung haben; also würden alleschwarzen Tlionschiefer nach dem Jüaseyu organischerY\ e-tn gekommen seyn, also würden sie alle zu denTJcbergangsgcbirgen gehören; mul die Farbe allein, odervielmehr die Beschaffenheit des Färbestolfes würde hierein Zeichen der Classe se)n: so genau mir auch übri-
gens diese Folgerungen scheinen, so mnfs ich doch be-irurken, dafs es nicht vollständig erwiesen ist, ob allerKohlensLolf in dem Mineralreiche seinen Ursprung vonden Pflanzen habe; ob das fieifsblcy (eaiburc de fer)sich bisweilen in Plättchen oder Krystallen in den älte-sten Graniten vorflnde , und ob dieses Rcifsbley oft derfärbende Stoff der schwarzen Schief, r oder Tlionschiefer ist.
Guter rlen Mineralien, welche in Lagern in denUeborgangstlionsrhicfcrn Vorkommen, muis ich nochdie folgenden bemerken;
t) Journal des 'Miltes, tom XIV.